Rundum-komplett-Finanzcheck

Jedes Auto wird regelmäßig zum TÜV gebracht, aber bei unseren Finanzen lassen wir den Check oftmals schleifen. Passen die gewählten Anlageformen noch zur aktuellen Lebenssituation?

Gibt es Möglichkeiten, Kredite günstig zu verlängern?

Können Versicherungen auf günstigere Tarife umgestellt werden?

Oder können teure Darlehen durch solche mit niedrigen Zinsen abgelöst werden?

Nicht nur bei Autos, sondern auch bei Finanzen lohnt sich regelmäßig ein unabhängiger kritischer Blick in Hinsicht Funktionalität und Rentabilität.

Worauf warten Sie noch?

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, damit ich einen kritischen, neutralen Blick auf Ihr Gesamtportfolio werfe. Und im schlimmsten Fall? Im schlimmsten Fall ändert sich nichts für Sie. Die Chancen stehen jedoch gut, dass es Einsparpotential gibt, was bares Geld für Sie bedeutet.

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EZB sagt Zinswende dauerhaft ab – Immobilienanleger bleiben weiterhin im Vorteil – Update

Das war es wohl erst einmal mit der von Millionen von Sparern erwarteten Zinswende. Bislang hatte die Europäische Zentralbank (EZB) erklärt, dass die Zinsen noch Jahre unverändert bleiben. Alexander Krüger, Chef-Ökonom des Bankhauses Lampe bringt es dabei ganz treffend auf den Punkt: „Die EZB hat die Leitzinswende für 2019 abgesagt. Dadurch verschiebt sich die Zinswende wohl auf den Sankt Nimmerleinstag.“ (Quelle: Börsenzeitung)

Das Geld von Sparern wird voraussichtlich auch weiterhin jeden Tag an Wert verlieren

Der Leitzins im Euroraum bleibt daher auf dem Rekordtief von null Prozent. Banken erhalten damit frisches Geld bei der EZB zum Nulltarif. Finanzinstitute, die bei der Notenbank Geld parken, müssen weiterhin 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen. Denn die Aussichten für die Wirtschaft haben sich zuletzt immer weiter eingetrübt: Internationale Handelskonflikte bremsen den Welthandel, das chinesische Wirtschaftswachstum fiel im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten. Zudem sorgt die Gefahr eines unkontrollierten Brexits für zusätzliche Verunsicherung. Das Problem dabei: Im Februar lag die Inflation in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamts bei 1,6 Prozent. Unter dem Strich verliert das Geld der Sparer damit jeden Tag an Wert – oft unbemerkt.

Was Sparer ärgert, freut Immobilien-Finanzierer: Die Bau-Zinsen bleiben weiter billig

„In unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen wie der zehnjährigen Bundesanleihe und deren Renditen sinken – und die Bauzinsen orientieren sich an den Renditen der Anleihen“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG. Die Umlaufrendite ist schon seit März dieses Jahres negativ, zurzeit so tief wie noch nie.

Welche Möglichkeiten hat der private Anleger?

Grundbuch schlägt Sparbuch lautet eine alte Weisheit. Dies gilt heute wegen der Null-Zinsen im Zusammenspiel mit der Inflation mehr denn je. Und weil bezahlbarer Wohnraum fehlt, lohnt sich hier auch ein Investment.

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Hauskauf ohne Trauschein – Worauf Paare achten müssen

Auch unverheiratete Paare können gemeinsam eine Immobilie kaufen, wenn sie bei der Planung an alle juristischen Fragen denken.

Um gemeinsam eine Immobilie zu kaufen, muss man nicht heiraten. Aber: Es gelten andere Regeln als bei Ehepaaren.

Der wichtigste Unterschied: Nach einer Heirat gilt das Familienrecht, das zum Beispiel beim Tod des einen Partners die Erbfolge regelt. Ein unverheirateter Partner gilt rechtlich dagegen nur als Dritter.

Wer ist Eigentümer?

Bei einer Trennung von Unverheirateten gibt es keine Regeln für die Aufteilung des Vermögens, auch wenn es gemeinsam angeschafft wurde. Beim Immobilienkauf muss sich jeder Partner bewusst sein, dass er nur Rechte an der Immobilie hat, wenn er auch als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist.

Käufer sollten sich daher immer diese zwei Fragen stellen:
Wem soll die Immobilie zu welchem Anteil gehören, wie finanzieren sie das? Und was soll bei einer möglichen Trennung oder dem Tod eines Partners mit der Immobilie passieren?

Im Grundbuch lassen sich unterschiedliche Anteile an der Finanzierung abbilden. Die Partner können sich beispielsweise hälftig als Eigentümer eintragen lassen oder mit unterschiedlich hohen Anteilen. Dafür müssen die Paare gleich am Anfang wissen, ob sie wollen, dass ihnen die Immobilie am Ende zum gleichen Teil gehört oder zu unterschiedlichen Anteilen. Mit diesem Ziel vor Augen lässt sich dann auch die Finanzierung regeln. Vielleicht stellt ein Partner am Anfang mehr Eigenkapital, und der andere übernimmt stattdessen einen größeren Teil der Finanzierung – am Ende gehört beiden die Hälfte.

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Jetzt Baukindergeld beantragen

Seit dem 18. September 2018 kann das neue Baukindergeld bei der KfW-Bank beantragt werden. Zehn Jahre lang wird damit die eigene Immobilie vom Staat mit jährlichen Zahlungen gefördert – vorausgesetzt es lebt ein Kind unter 18 Jahren mit Kindergeldanspruch im Haushalt. Der Antrag muss im KfW-Online-Zuschussportal gestellt werden.

Das Baukindergeld stellt eine staatliche Förderung für die selbstgenutzte Immobilie dar, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 bei der halbstaatlichen KfW-Bank beantragt werden kann. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf bei Familien 75.000 Euro nicht übersteigen, wobei es zusätzlich einen Freibetrag in Höhe von 15.000 Euro für jedes Kind gibt.

Dann werden immerhin 1.200 Euro für jedes Kind für zehn Jahre finanziell bezuschusst.

Obwohl zunächst noch darüber diskutiert wurde, den Immobilienkauf nur bis maximal 120 Quadratmetern zu fördern, um den finanziellen Rahmen zu wahren, wurde diese Idee gestrichen. Die Quadratmeterzahl hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Immobilienförderungsmittels haben.

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Oh Schreck, es ist jemand eingebrochen! Diese rechtlichen Pflichten haben Versicherte

Für viele ist es ein traumatisches Ereignis: Sie kommen heim und finden eine aufgebrochene Haustür oder ein aufgehebeltes Fenster vor. Trotz des Schocks gilt: Diese Maßnahmen sind jetzt umgehend zu ergreifen.

Die Tage werden wieder länger, es ist wieder der Beginn der Einbruchssaison.

Im Fall eines Einbruchs gilt:
“Grundsätzlich sind Einbruchsopfer verpflichtet, sowohl der Polizei und dem Versicherungsunternehmen den Schaden unverzüglich nach Kenntnis von dem Einbruch anzuzeigen und eine Liste der gestohlenen Gegenstände vorzulegen. Unverzüglich heißt: Ohne schuldhaftes Zögern. Daneben müssen sie Auskunft über die Umstände erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht erforderlich sind”, erläutert Rechtsanwalt Dr. Tobias Busch aus Frankenthal: “Weiterhin müssen sie jede Untersuchung über Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang der Entschädigungspflicht gestatten, beispielsweise angeforderte Belege einzureichen oder zu beschaffen, sofern dies dem Geschädigten zugemutet werden kann.“

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Die richtige Versicherung für E-Bikes & Pedelecs

E-Bike

Klassische Radfahrer kennen es: Man fährt mit großer Anstrengung den Hügel hoch, da wird man plötzlich von einigen sich munter unterhaltenden Senioren überholt. Erst auf den zweiten Blick erkennt man: Die betagten Herrschaften fahren mit Elektro-Unterstützung: E-Bikes.

E-Bikes – auch Pedelecs genannt – werden immer beliebter. Auf Deutschlands Straßen sind inzwischen mehr als zwei Millionen Elektrofahrräder unterwegs. Aber auch bei der jüngeren Generation sind E-Bikes groß im Kommen, zum Beispiel bei den Mountenbikern. Wichtig: Vor dem E-Bike-Fahren auf die passende Absicherung achten!

Wer auf ein motorisiertes Zweirad umsteigt, sollte allerdings zunächst prüfen, ob er ausreichend abgesichert ist.

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Rente: Wir haben ein Problem

Die Beiträge, die heute die Arbeitnehmer und Arbeitgeber einzahlen, werden im nächsten Monat an die Rentner ausgezahlt.
Wenn es mehr Rentner gibt, als Beitragszahler, gibt es weniger Rente.

Dieses Video zeigt die Auswirkungen auf die 20-34-jährigen.

Sinkende Überschüsse

Jeder, der eine „klassische“ Lebens- oder Rentenversicherung hat, kennt die alljährlichen Schreiben der Versicherer, dass „hinten“ weniger rauskommt, weil die Überschüsse sinken. Auch das Erzielen der Garantieverzinsung stellt die Gesellschaften vor immer größere Herausforderungen und Probleme.

Daran hat man sich gewöhnt. Die Versicherungen erhalten immer weniger Zinsen auf ihre zum Großteil in festverzinslichen Anlagen investierten Gelder.
Das ist nichts Neues.

Quelle: www.versicherungsbote.de

Neu ist aber dies:
Die Versicherer senken auch die Überschüsse der Versicherungen mit Sofortrabatt, also inbesondere Berufsunfähigkeits-, Risikolebens- und andere Versicherungen für biometrische Risiken, obwohl diese Versicherungen eigentlich nur wenig von der aktuellen Zinslandschaft abhängig sind. Die Versicherer – die Generali Versicherung ist hier der Vorreiter – tun dies, um die Überschüsse in die notleidenden Kapitalversicherungen zu transferieren.

Versicherte sollten also unbedingt einen unabhängigen Berater wählen, der die Versicherungen nicht nur auf die niedrigsten Beiträge hin vergleicht, sondern daneben auch die Leistungen vergleicht und die Bonität der Versicherer prüft.

 

Steuertipp: Berufsunfähigkeitsversicherung mit Basisrente (Rürup-Rente) kombinieren

Dass die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt gehört, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Fast jeder vierte Erwerbstätige scheidet nämlich vor Erreichen der Altersrente wegen gesundheitlicher Probleme aus dem Erwerbsleben aus. Die staatliche Versorgung ist dann – wenn sie überhaupt gewährt wird – minimal. Deswegen sollte jeder eine ausreichende Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen (ca. 80% vom Nettoeinkommen und mindestens 1200 Euro im Monat).

Leider sind die Beiträge für diese Versicherung nicht steuerlich absetzbar, denn die Höchstbeträge für diese Vorsorgeaufwendungen sind durch die Sozialversicherungsbeiträge schon ausgeschöpft. Weiterlesen

Seit Jahren: Keine Zinsen auf dem Sparkonto – Es geht auch anders!

Sind wir Deutschen einfach viel zu träge? Oder sind wir Sparbuch und Tagesgeldkonto nur gewöhnt, weil die Eltern und Großeltern schon ihr Geld dort liegen hatten?

 

Für Deutschland wird in den nächsten Jahren mit einer Inflationsrate von jährlich 2 % gerechnet. Das klingt wenig. Aber es bedeutet, dass Anleger, die 10.000 Euro unverzinst auf dem Konto liegen haben, nach einem Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 200 Euro weniger kaufen können als ein Jahr zuvor. Das Problem: Der Kaufkraftverlust geschieht unbemerkt, nominal stehen ja immer noch 10.000 Euro auf dem Konto. Über 10 Jahre betrachtet, nimmt die Kaufkraft bei 2 % Inflation auf nur noch 8.203,48 Euro ab.

 

Steigen die Zinsen wieder?

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