Corona: Jede Krise ist eine Chance!

Als letzte Woche auch die Börse so richtig vom „Coronafieber“ infiziert wurde, erreichten mich einige Anrufe: „Hallo Herr Englert, sollen wir nicht alle Aktienfonds verkaufen und zu Bargeld machen?“

Ein anderer Anrufer: „Bin ich jetzt der Geisterfahrer? Alle anderen verkaufen Aktien wegen der Pandemie, nur ich nicht?“

Nun, ehrlich gesagt, ich hatte mit der Wirtschaftskrise 2008 manch schlaflose Nacht. Dieses Mal nicht. Warum?

Fundamental und strukturell steht die Weltwirtschaft heute – entgegen den Emotionen und den Weltuntergangsszenarien einzelner Pessimisten – deutlich besser da.

In vielen Industrienationen herrscht nahezu Vollbeschäftigung, die Zinsen sind niedrig und die Inflation bewegt sich in einem gesunden Rahmen.

Wenn sich die Situation wieder normalisiert – in der Vergangenheit war das immer der Fall – dann ist der Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt im Rückspiegel gesehen der größte Fehler. Die Frage stellt sich, ob man diese Korrekturen nicht besser zum Kauf nutzen sollte.

Krisen im größten und bekanntesten Aktienindex der Welt

 

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Banken: Negativzinsen und Gebühren

Immer mehr Banken verlangen Negativzinsen von Privatkunden

Negativzinsen auch für Privatkunden

Derzeit verlangen bereits über 140 Banken und Sparkassen selbst von Privatkunden Negativzinsen zwischen 0,4-0,6%, teilweise ab dem ersten Euro Guthaben. Dies gilt für Guthaben auf Girokonten sowie Tagesgeldkonten. Mathias Englert, Finanzexperte mit mehr als 25 Jahren Erfahrung: „Jetzt sehen die Sparer, dass auch die Kontostände niedriger werden. Vorher konnten sie nur den Kaufkraftverlust durch die Inflation spüren.“

Die Banken versuchen nun, die hohen Anlagesummen auf Girokonten, Tagesgeld und Sparbüchern abzubauen. Leider selten zum Vorteil der Kunden. Es werden Produkte verkauft, die nur der Bank nutzen. Mit der Anlagephilosophie von vor 20 Jahren können heute keine guten Kundenberatungen mehr erfolgen – früher gab es Zinsen, heute im besten Fall keine. Dieser Zustand wird sich auch nicht auf absehbare Zeit ändern.

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Post von der deutschen Rentenversicherung

Was die jährliche Renteninformation aussagt

Ab dem Alter von 27 Jahren werden gesetzlich Rentenversicherte regelmäßig über ihre mutmaßlichen Alterseinkünfte informiert (Voraussetzung: 5 Jahre Rentenbeiträge bezahlt). Das sorgt wegen der prognostizierten Höhe nicht immer für Freudentränen. Viele verstehen das Schreiben zudem falsch. Hier ein paar Erläuterungen:

Die Renteninformation wird an über 30 Millionen Versicherte jährlich versandt und beinhaltet die Angabe der Höhe der bislang erworbenen Rentenanwartschaften, sowohl für die Rente wegen voller Erwerbsminderung als auch für die Altersrente. Außerdem enthält das Schreiben eine Hochrechnung der Altersrentenansprüche zum Zeitpunkt des Erreichens der Regelaltersgrenze.

Basis dafür ist die Beitragszahlung wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Renteninformation wird dabei immer auf der aktuellen Rechtslage berechnet. Anpassungen im Rentenrecht, die die ausgewiesenen Werte beeinflussen, werden berücksichtigt. Denn: Die Höhe der Renten hängt davon ab, wie lange und wie viel in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Weiterlesen

Wohnimmobilien-AIF: ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD10) 

Wohnimmobilien-AIF: ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD10) 

Der im Januar 2020 emittierte Fonds „ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ schreibt die erfolgreiche „Renovation Plus“-Reihe fort und ist bereits der dritte Alternative Investmentfonds (AIF) aus dem Hause Primus Valor. Der Anlagestrategie des Vorgängers treu bleibend, legt auch ICD10 den Fokus auf Investitionen (Wohnimmobilien; ergänzt durch einzelne Gewerbeeinheiten) in renditestarken Mittel- und Oberzentren – bundesweit. Mit dem vorläufigen Platzierungsziel von EUR 30 Mio. Eigenkapital und einer Erhöhungsoption auf bis zu EUR 100 Mio. reagiert das Management auf die fulminante Performance des Vorgängers: ICD9 wurde im Dezember 2019 mit einem eingeworbenen Eigenkapital von ca. EUR 100 Mio. ausplatziert.

 

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Wildunfälle vermeiden – richtig handeln

im Herbst und im Frühjahr passieren besonders viele Wildunfälle

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat kürzlich wieder seine alljährliche Unfallstatistik veröffentlicht. Und das mit gutem Grund: Pünktlich zu Beginn des Herbsts passieren einfach wieder mehr Wildunfälle. Etwa 268.000 Wildunfälle wurden allein im Jahr 2018 von den KFZ-Versicherungen verzeichnet. Übrigens zeigt die Statistik, dass April und Mai sowie November und Dezember die Monate mit den höchsten Wildunfällen sind.

Wildschweinrotten sorgen insbesondere im Frühjahr für ein um 20% gesteigertes Unfallaufkommen. Zum Ende des Jahres, nämlich in der Brunftzeit, sind an den Unfällen eher Hirsche beteiligt. In Zahlen bedeutet das für die KFZ-Versicherer für das Jahr 2018 mehr als 2.800 EUR pro Wildunfall mit PKW. Durch Wildunfälle sind die wirtschaftlichen Schäden gegenüber 2017 um rund 2 Prozent gestiegen, nämlich auf 757 Millionen Euro.

Was können Autofahrer tun? Weiterlesen

AIF ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus (ICD9): Vorgängerfonds hat bereits 115,5% an Anleger ausgezahlt – UPDATE

Aktuelles Video der Primus Valor AG

Dies ist ein ganz aktuelles Video die ICDs betreffend.

 

ICD7: Ausschüttung in Höhe von 50 Prozent an Anleger erfolgt 

Bereits am 7. Oktober 2019 hat der Immobilien-AIF Primus Valor ImmoChance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD7) die Summe von insgesamt EUR 20 Mio. an seine Anleger überwiesen. Möglich wurde dies u.a. durch den bisher größten Verkauf der Unternehmensgeschichte der Immobilien in Siegen, Lingen und Fulda. Bisher konnte das im Jahr 2016 geschlossene Investment dadurch eine Gesamtausschüttung von bis zu 115,5 Prozent (entsprechend dem Zeitpunkt des Beitritts) leisten. Das verkaufte Portfolio besteht aus mehr als 550 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von zusammen fast 35.000 qm. Der Erwerber ist ein institutioneller Investor.

Mit dieser Ausschüttung leistet der Primus Valor ICD7 Historisches: Es ist der erste Alternative Investmentfonds (AIF) Deutschlands, der seit Inkrafttreten des KAGB im Jahr 2013 seinen Investoren mehr als die Investitionssumme auch tatsächlich zurückgezahlt hat – mit bis zu 115,5 Prozent sogar noch deutlich mehr. Das Investment wurde erst im Jahr 2015 aufgelegt. „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis, belegt es doch, dass unser Investitionskonzept grundsolide ist und bezahlbare Wohnimmobilien in Ober- und Mittelzentren in Deutschland zu erwerben, diese konsequent zu sanieren und optimieren und anschließend zeitnah mit Gewinn zu verkaufen, auch weiterhin hervorragend funktioniert“, so Gordon Grundler, Gründer und Vorstand der Primus Valor AG.

Gesamtausschüttung von über 130 Prozent zu erwarten

Investiert ist der ICD7 weiterhin in Immobilien an den Standorten Frankfurt am Main, Würzburg und Siegen. Diese sollen bereits in den kommenden Monaten verkauft werden. Insbesondere der Wertzuwachs des Objekts in Frankfurt am Main sollte allen Anlegern noch viel Freude bereiten. Erwarten können sie – Stand heute – daher eine Gesamtausschüttung von über 130 Prozent.

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Rundum-komplett-Finanzcheck

Jedes Auto wird regelmäßig zum TÜV gebracht, aber bei unseren Finanzen lassen wir den Check oftmals schleifen. Passen die gewählten Anlageformen noch zur aktuellen Lebenssituation?

Gibt es Möglichkeiten, Kredite günstig zu verlängern?

Können Versicherungen auf günstigere Tarife umgestellt werden?

Oder können teure Darlehen durch solche mit niedrigen Zinsen abgelöst werden?

Nicht nur bei Autos, sondern auch bei Finanzen lohnt sich regelmäßig ein unabhängiger kritischer Blick in Hinsicht Funktionalität und Rentabilität.

Worauf warten Sie noch?

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, damit ich einen kritischen, neutralen Blick auf Ihr Gesamtportfolio werfe. Und im schlimmsten Fall? Im schlimmsten Fall ändert sich nichts für Sie. Die Chancen stehen jedoch gut, dass es Einsparpotential gibt, was bares Geld für Sie bedeutet.

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EZB sagt Zinswende dauerhaft ab – Immobilienanleger bleiben weiterhin im Vorteil – Update

Das war es wohl erst einmal mit der von Millionen von Sparern erwarteten Zinswende. Bislang hatte die Europäische Zentralbank (EZB) erklärt, dass die Zinsen noch Jahre unverändert bleiben. Alexander Krüger, Chef-Ökonom des Bankhauses Lampe bringt es dabei ganz treffend auf den Punkt: „Die EZB hat die Leitzinswende für 2019 abgesagt. Dadurch verschiebt sich die Zinswende wohl auf den Sankt Nimmerleinstag.“ (Quelle: Börsenzeitung)

Das Geld von Sparern wird voraussichtlich auch weiterhin jeden Tag an Wert verlieren

Der Leitzins im Euroraum bleibt daher auf dem Rekordtief von null Prozent. Banken erhalten damit frisches Geld bei der EZB zum Nulltarif. Finanzinstitute, die bei der Notenbank Geld parken, müssen weiterhin 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen. Denn die Aussichten für die Wirtschaft haben sich zuletzt immer weiter eingetrübt: Internationale Handelskonflikte bremsen den Welthandel, das chinesische Wirtschaftswachstum fiel im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten. Zudem sorgt die Gefahr eines unkontrollierten Brexits für zusätzliche Verunsicherung. Das Problem dabei: Im Februar lag die Inflation in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamts bei 1,6 Prozent. Unter dem Strich verliert das Geld der Sparer damit jeden Tag an Wert – oft unbemerkt.

Was Sparer ärgert, freut Immobilien-Finanzierer: Die Bau-Zinsen bleiben weiter billig

„In unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen wie der zehnjährigen Bundesanleihe und deren Renditen sinken – und die Bauzinsen orientieren sich an den Renditen der Anleihen“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG. Die Umlaufrendite ist schon seit März dieses Jahres negativ, zurzeit so tief wie noch nie.

Welche Möglichkeiten hat der private Anleger?

Grundbuch schlägt Sparbuch lautet eine alte Weisheit. Dies gilt heute wegen der Null-Zinsen im Zusammenspiel mit der Inflation mehr denn je. Und weil bezahlbarer Wohnraum fehlt, lohnt sich hier auch ein Investment.

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Hauskauf ohne Trauschein – Worauf Paare achten müssen

Auch unverheiratete Paare können gemeinsam eine Immobilie kaufen, wenn sie bei der Planung an alle juristischen Fragen denken.

Um gemeinsam eine Immobilie zu kaufen, muss man nicht heiraten. Aber: Es gelten andere Regeln als bei Ehepaaren.

Der wichtigste Unterschied: Nach einer Heirat gilt das Familienrecht, das zum Beispiel beim Tod des einen Partners die Erbfolge regelt. Ein unverheirateter Partner gilt rechtlich dagegen nur als Dritter.

Wer ist Eigentümer?

Bei einer Trennung von Unverheirateten gibt es keine Regeln für die Aufteilung des Vermögens, auch wenn es gemeinsam angeschafft wurde. Beim Immobilienkauf muss sich jeder Partner bewusst sein, dass er nur Rechte an der Immobilie hat, wenn er auch als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist.

Käufer sollten sich daher immer diese zwei Fragen stellen:
Wem soll die Immobilie zu welchem Anteil gehören, wie finanzieren sie das? Und was soll bei einer möglichen Trennung oder dem Tod eines Partners mit der Immobilie passieren?

Im Grundbuch lassen sich unterschiedliche Anteile an der Finanzierung abbilden. Die Partner können sich beispielsweise hälftig als Eigentümer eintragen lassen oder mit unterschiedlich hohen Anteilen. Dafür müssen die Paare gleich am Anfang wissen, ob sie wollen, dass ihnen die Immobilie am Ende zum gleichen Teil gehört oder zu unterschiedlichen Anteilen. Mit diesem Ziel vor Augen lässt sich dann auch die Finanzierung regeln. Vielleicht stellt ein Partner am Anfang mehr Eigenkapital, und der andere übernimmt stattdessen einen größeren Teil der Finanzierung – am Ende gehört beiden die Hälfte.

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Jetzt Baukindergeld beantragen

Seit dem 18. September 2018 kann das neue Baukindergeld bei der KfW-Bank beantragt werden. Zehn Jahre lang wird damit die eigene Immobilie vom Staat mit jährlichen Zahlungen gefördert – vorausgesetzt es lebt ein Kind unter 18 Jahren mit Kindergeldanspruch im Haushalt. Der Antrag muss im KfW-Online-Zuschussportal gestellt werden.

Das Baukindergeld stellt eine staatliche Förderung für die selbstgenutzte Immobilie dar, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 bei der halbstaatlichen KfW-Bank beantragt werden kann. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf bei Familien 75.000 Euro nicht übersteigen, wobei es zusätzlich einen Freibetrag in Höhe von 15.000 Euro für jedes Kind gibt.

Dann werden immerhin 1.200 Euro für jedes Kind für zehn Jahre finanziell bezuschusst.

Obwohl zunächst noch darüber diskutiert wurde, den Immobilienkauf nur bis maximal 120 Quadratmetern zu fördern, um den finanziellen Rahmen zu wahren, wurde diese Idee gestrichen. Die Quadratmeterzahl hat keinen Einfluss auf den Erhalt des Immobilienförderungsmittels haben.

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