Der „not-Not-Groschen“
Wie Sie Kapital über die Notfallreserve hinaus anlegen sollten Der sichere Guthabenzins ist bei Banken dauerhaft abgeschafft. Als Alternative funktionieren künftig ausschließlich Investments. Doch wie funktioniert so ein Investment? Wie hoch sind die Renditen und wie minimieren Sie Risiken? Die Antworten finden Sie hier:
Der „Notgroschen“
Wie Sie sinnvoll etwas zur Seite legen?
Jeder kennt das leicht ironische Bild von Omas Sparstrumpf, der für die „schlechten Zeiten“ gedacht ist und irgendwo versteckt wird. Was aber, wenn man privat oder betrieblich wirklich mal in finanzielle Schwierigkeiten gerät? Wie hoch sollten die Rücklagen sein und wo sind sie wirklich am sinnvollsten?
Die Faustregel besagt: Sie sollten sich zum Ziel setzen, 3 Netto-Monatsgehälter, mindestens aber 8.000 bis 10.000 Euro, als schnell verfügbare Reserve zur Seite zu legen.
Dazu legen Sie am besten separates ein Tagesgeldkonto an. So kommen Sie nicht in Versuchung, das Geld anders als für Notfälle auszugeben.
Bitte eröffnen Sie das Tagesgeldkonto bei einer namhaften Geschäftsbank, Sparkasse, Genossenschafts- oder Internetbank in Deutschland. Der Zinssatz ist bei der oben genannten Größenordnung egal. Es kommt auf die schnelle Verfügbarkeit an, nicht auf den höchsten Ertrag.
Wichtig: Für alles was über den Notgroschen hinausgeht, gelten andere Anlagegrundsätze.
Welche Grundsätze dies sind, sehen Sie hier im Video.
Weg mit dem alten Darlehen
Immobiliendarlehen können nach zehn Jahren gekündigt werden. Die Umschuldung spart oft mehrere tausend Euro, ist aber mit etwas Mühe und Kosten verbunden.

Die Prüfung von Darlehen ist zurzeit besonders rentabel
Die Keller sind ausgemistet, die Fenster geputzt, und das Gerümpel in der Garage ist beseitigt. Die Schlangen vor den Wertstoffhöfen haben vielerorts wieder Normalmaß angenommen. Wer jetzt trotz der zahlreichen Lockerungen der vergangenen Tage neben Besuchen in Biergärten und Ausflügen in die Natur noch Zeit und Energie hat, sollte seine Kontoauszüge und Versicherungs- und Bankenordner durchforsten. Das mag zwar weniger unterhaltsam sein, als die Umzugskartons der letzten Jahrzehnte auszupacken und in Erinnerungen zu schwelgen. Allerdings lässt sich mit dem schnöden Papierkram mitunter viel Geld sparen.
Immobiliendarlehen (das sind alle Darlehen, die mit einer Grundschuld besichert sind), können – ohne jede Vorfälligkeitsentschädigung – 10 Jahre nach der kompletten Auszahlung oder später, ganz oder teilweise gekündigt werden. Das gilt für alle Darlehen, mit einer Zinsfestschreibungszeit, länger als 10 Jahre. Die Kündigungsfrist beträgt dann 6 Monate.
Wenn die Zinsfestschreibungszeit ausläuft, braucht man keine Fristen einzuhalten.
Niedrige Zinsen nutzen
Die aktuellen Zinsen sind historisch niedrig (Zinssätze – oft unter 1%). Deswegen lohnt die Prüfung der Darlehen besonders. Die gesparten Zinsen können die Darlehensnehmer verwenden, um schneller zu tilgen.

